Dortmunder Bergwerke im Bild

Tilo Cramm

Dortmunder Bergwerke im Bild

ISBN 978-3-929158-17-5
Bestellnr.: 00-17
216 Seiten - Format 21 x 20 cm
219 Abbildungen überwiegend in Farbe, Festeinband
EUR 24,95


Dortmunder Bergwerke im Bild

Zum Inhalt:
Steinkohlenbergbau in Dortmund ist mindestens seit 1296 nachweisbar. Bis etwa zum Anfang des 17. Jahrhunderts wurden die im Bereich der südlichen Stadtbezirke Hombruch, Hörde und Aplerbeck zu Tage tretenden Kohlenflöze in Kuhlen und brunnenartigen Schächten - den Pütts - bis zum Grundwasserspiegel hinunter abgebaut. In den folgenden zweihundert Jahren herrschte hier ein von den Talflanken ausgehender Stollenbergbau vor; Grubenwasser wurde mit tief angesetzten Wasserlösungs- oder Erbstollen in Bäche und Flüsse abgeleitet. Mit Einführung der Dampfkraft um 1800 lösten Dampffördermaschinen die bisherigen Handhäspel und Pferdegöpel bei der Schachtförderung allmählich ab. Nun wurde es auch möglich, die wasserreichen Mergelschichten der Kreidezeit, die das Karbon im Bereich der nördlichen Stadtbezirke mit nach Norden wachsender Mächtigkeit überdecken, durch das Teufen von Tiefbauschächten zu überwinden.
Außer in wirtschaftlichen Krisenzeiten war die Nachfrage nach Kohlen groß; die Kohlennot nach dem Zweiten Weltkrieg führte im südlichen Ruhrrevier sogar zu einem vorübergehenden Wiederaufleben der Kleinzechen. Inzwischen wurden im Ruhrgebiet die meisten Zechen wegen der hohen Abbaukosten geschlossen. Mit der Stilllegung der Zeche Minister Stein verlor Dortmund 1987 das letzte fördernde Bergwerk.
Die Abbildungen, die einen Zeitraum von rund 150 Jahren abdecken, wurden in diesem Bildband nach Stadtbezirken geordnet. Es handelt sich um überwiegend seltene und unveröffentlichte Ansichten, die in den letzten Jahren aus privaten und öffentlichen Archiven zusammengetragen wurden. Somit konnte diese bisher einmalige Fotodokumentation der Dortmunder Bergwerke ermöglicht werden.

Der Autor:
Der Dipl.-Bergingenieur Tilo Cramm schied bereits vor einigen Jahren aus dem aktiven Bergbau aus. Aber seit dieser Zeit hat er den ehemaligen Beruf zum Hobby gemacht. Als langjähriges Mitglied im "Förderverein Bergbauhistorischer Stätten Ruhrrevier e.V." kümmert er sich im Arbeitskreis Dortmund um die Erhaltung und Dokumentation des historischen Bergbaus. So ist er auch heute im fortgeschrittenen Lebensalter noch aktiv im Dortmunder Besucherbergwerk Graf Wittekind in Hohensyburg bei Führungen anzutreffen. Mit mehreren Buchveröffentlichungen zum Bergbau im Dortmunder Raum machte sich Cramm auch in Fachkreisen einen Namen.

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