Der Steinkohlenbergbau im Ruhrrevier von seinen Anfängen bis zum Jahr 2000

Joachim Huske

Der Steinkohlenbergbau im Ruhrrevier von seinen Anfängen bis zum Jahr 2000

ISBN 978-3-929158-12-0
Bestellnr.: 00-12
192 Seiten, Format 21 x 20 cm
69 sw-Abbildungen, fester Einband
EUR 19,95
Der Titel ist wieder lieferbar!

3. ergänzte und überarbeitete Auflage - jetzt mit umfangreichem Register und Ergänzungen der Ereignisse nach dem Jahr 2000



LESEPROBE :


Vorwort
Mit dieser Ausarbeitung wurde der Versuch unternommen, die Entwicklung des Steinkohlenbergbaus im Ruhrrevier von seinen Anfängen bis in unsere Zeit in leicht fasslicher Form darzustellen. Über 700 Jahre urkundlich belegte Kohlengewinnung sind vergangen. Etwa 9,5 Milliarden Tonnen Steinkohlen wurden hier zutagegefördert.
Mehr als 3500 Bergwerke dürfte es gegeben haben, welche von Kleinstbetrieben, die täglich nicht einmal eine Tonne Kohlen gewannen, bis zu den größten Zechen mit mehr als 20000 Tonnen Tagesförderung reichen.
In den Jahren 1968/69 wurde die Ruhrkohle AG gegründet, in welche zunächst 25 der im Ruhrbergbau tätigen Bergbaugesellschaften und nachfolgend die restlichen zwei Unternehmen ihren Zechenbesitz einbrachten. Seit 1998/99 sind nun alle Steinkohlenbergwerke im Ruhrrevier, Saarland und in Ibbenbüren zur Deutschen Steinkohle AG unter dem Dach der Ruhrkohle AG zusammengeschlossen; ausgenommen sind lediglich zwei kleinere Gruben im Saarland.
Seit ihrer Gründung hatten die Ruhrkohle AG und jetzt Deutsche Steinkohle AG mit einem ständigen Absatzrückgang und den weltwirtschaftlich niedrigen Energiepreisen zu kämpfen. Nach dem heutigen Stand kann leider nicht davon ausgegangen werden, dass diese Entwicklung abklingen wird. Es muss vielmehr über 2005 hinaus, dem letzten Jahr der derzeit vertraglich vereinbarten staatlichen Beihilfen, mit einer anhaltenden Förderrücknahme gerechnet werden, so dass die weitere Zukunft des Steinkohlenbergbaus ernsthaft in Frage gestellt ist. Wird in absehbarer Zeit die letzte Kohlenzeche im Ruhrrevier bzw. in ganz Deutschland ihre Förderung einstellen müssen?

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